Der neue Engel ist da!

Der neue Engel ist da!

Nach langer Reise durch sehr entfernte Gegenden ist Karin Engel, die Autorin der »Kaffeeprinzessin« mit »GOLDAUGE« zurück!

Mit einem zauberleichten Sommerroman um Holly, ihre leicht durchgeknallte Familie, eine Handvoll, sagen wir: seltsamer Wesen, die sie begleiten sowie und vor allem einiger höchst aufgeweckter Tiere melde ich, Karin Engel, mich zurück bei meinen Leser*innen.

Auf den 300 Seiten meines neuen Romans entfaltet sich eine etwas andere Geschichte, als die, die Ihr von mir gewöhnt seid.

Mühlenteich_Foto-©Susanne-Golnick

Von der Jahrhundertwende in die Gegenwart

Bislang war das Ende des 19. Jahrhunderts meine Lieblingsspielwiese. Es gab so viel zu recherchieren und zu entdecken! Was mich immer besonders fasziniert hat: Vieles von dem, was uns heute nervt, hat seinen Ursprung genau in jener Zeit – Autoverkehr, Massentierhaltung, Globalisierung. Und vieles von dem, was wir lieben, ebenfalls: exotisches Essen, tragbare Mode, soziales Engagement, Frauenrechte, Bildungschancen für mehr Menschen als nur ein privilegiertes Grüppchen. Aber nach fünf historischen Romanen ruft die Gegenwart.

Ebenfalls am Start: das Hörbuch

Der neue Engel erscheint am 20. April und ist in allen Buchhandlungen und Online-Shops erhältlich.

In meinem Webshop gibt es ab diesem Zeitpunkt außerdem das Hörbuch, das ich zusammen mit dem Schauspieler Simon Keel vom Schleswig-Holsteinischen Landestheater eingelesen habe. Simon habe ich mehrfach auf der Bühne gesehen und war von seiner Präsenz und seiner Modulationsgabe sehr beeindruckt, und als ich mich fragte, wem ich den Titelpart der Geschichte anvertrauen könnte, lag die Antwort nahe. Zwei Telefonate, ein Treffen und wir waren uns einig. Im November sind wir ins Tonstudio von Jürgen Petersen gegangen — und hatten ein Wochenende mächtig viel Spaß.

P.S.: Ein Andreesen aus Bremen spielt auch mit

Manches lässt sich vor dem Schreiben planen, vieles möchte sich ergeben; es gilt für mich, diesen Impulsen dann auch Raum zu geben und zu vertrauen, dass die Geschichte schon weiß, wohin sie will. So ging es mir mit dem Tierarzt. Dass ein Tierarzt mit von der Partie sein musste, war klar. Doch dann hat sich der Nachfahre der „Kaffeeprinzessesin“ kurzerhand in die Szenerie hineingeschmuggelt, ich ließ ihn gewähren, unsicher zunächst, ob das so seine Richtigkeit hat, bis er sich im ersten Drittel des Geschehens unter die Dusche stellte und ich erkennen sollte: Wurzeln, auch belletristische, wollen gepflegt und geachtet werden.

Und mit einem Mal stand auch schon die Fortsetzung der Geschichte im Raum, die eine Verbindung zu der Bremer Kaffeedynastie mehr als logisch erscheinen ließ.