Mobbing unter Pferden – ein Fall für BodyTalkerin Tanja Krautwurm

Mobbing unter Pferden – ein Fall für BodyTalkerin Tanja Krautwurm

Von der Kraft des Zuhörens und der Balance

Tönning im Spätsommer. Eine schmale Straße, gesäumt von hübschen, alten Häusern, ein Metallzaun und eine leicht geöffnete Pforte. Freundliches Gebell der Labradore Ben und Ole. Hier geht es lang und schon kommt diejenige mir entgegen, um die es heute geht. Tanja Krautwurm, zertifizierte BodyTalk-Anwenderin, die aufzusuchen mir wärmstens empfohlen wurde.

Dass Mensch wie Tier sich in ihrer Praxis in guten Händen fühlt, verstehe ich mit dem ersten Blick, den wir miteinander wechseln. Sonne im Herzen, Freude und Harmonie strömen mir entgegen. Ich würde mich SOFORT von ihr behandeln lassen. SOFORT: Und meine Kater auch. Bei einem Glas mit Pfefferminz und der Blume des Lebens energetisierten Wassers sprechen wir über ihre Arbeit.

Tanja Krautwurm und Hund Ole Foto © Karin Stahlhut Goldauge.net
Tanja Krautwurm und Hund Ole Foto © Karin Stahlhut

Tanja, erzähl doch einfach mal ein bisschen von dir

Ich hatte immer schon einen besonderen Zugang zu Tieren und zur Natur. Draußen sein, mit den Tieren, still sein und zuhören – ich brauchte manchmal nur das. Als Kind fühlte ich mich mitunter irgendwie anders als die anderen, aber  später wusste ich, dass mein Weg eben auch mit dieser Besonderheit zusammenhängt.

Ich machte eine erste Ausbildung zur Fantomchirurgie, da arbeiten wir energetisch in der Aura des Menschen. Und dann kamen Reiki, Arbeiten mit der Pranaenergie, Klangschalen und einiges andere mehr dazu.

Und BodyTalk?

Das ist mir wirklich geschenkt worden. Mein Großvater hatte einen Schlaganfall erlitten, konnte nicht mehr sprechen und sich auch nicht mehr bewegen und schulmedizinisch hieß es: damit müssen Sie leben. Eine Kollegin aus der Fantomchirurgie meinte, ich sollte eine BodyTalkerin dazuziehen. Zum Glück habe ich eine Frau gefunden, die damit arbeitete und sie kam zu uns nach Hause, weil mein Großvater sich ja nicht mehr bewegen konnte. Nach einigen Balancen welche seine Gesundheit unterstützten war mein Großvater wieder voll im Leben zurück. Was nicht heißen soll, dass jeder Patient, dem ein Schlaganfall widerfährt, solch eine wirklich wunderbare Wandlung vollzieht.

Alle müssen miteinander reden – jede Zelle, jede Faser

Was bedeutet dieses Balancieren?

Alles in unserem Körper muss kommunizieren und sich synchronisieren, wie in einer großen Firma. Wenn eine Abteilung nicht mit den anderen redet, läuft es nicht optimal. Gearbeitet wird mit dem Bewusstsein, was hat in diesem System Priorität? Beim Schlaganfall denkt man ja, man weiß, wo es sitzt, aber nein, die Priorität, also dass, was das System braucht, um sich selbst wieder zu regulieren, zu unterstützen kann ganz woanders liegen.

Wie kann ich mir das vorstellen? Also, ein Mensch kommt mit bestimmten Beschwerden. Wie geht das dann?

In der Gegenwart, präsent sein.  Ich bin ganz in der Wahrnehmung und ich höre zu. Kommt zum Beispiel jemand mit Schlafproblemen oder Rückenschmerzen, frage ich den Körper, ob er bereit ist, ausbalanciert zu werden.  Gibt es eine Agenda? Sagt er ja, arbeiten wir. Sagt er nein, frage ich ob es etwas braucht, wie zum Beispiel ein Glas Wasser.

Da ist vielleicht viel Stress, ganz viel Stress, ganz viele Anforderungen und das Gefühl, dem nicht gewachsen zu sein was sich in einem bestimmten Körperteil zeigt. Okay, dann schauen wir weiter. Über ein spezifisches Protokoll, wo wir z.b. die westliche Medizin, die östliche Medizin (die Chakren, Meridiane),  Umgebungsfaktoren, die Bewusstseinsebene, das Mikrobiom und noch vieles andere  aufgeführt ist,  führt uns die innere Weisheit des Klienten sozusagen hindurch.

Ich frage dann ab, was in Dysbalance Priorität hat und wo es gespeichert ist: in den Erinnerungen, auf der emotionalen Ebene, in einem Organ oder woanders. Der Körper führt mich Stück für Stück durch sein System. Wir arbeiten dabei mit Muskelbiofeedback. Sind wir fertig, haben wir eine Formel, die ausgetippt wird – auf den Kopf (Kopfgehirn), das Brustbein (Herzgehirn), dem Bauch (Bauchgehirn). Das Gehirn bekommt so das Signal: Achtung, es gibt Arbeit. Auf dem Brustbein tippen wir für das Herz, das diese neuen Informationen im ganzen System verbreitet und speichert und das Bauchgehirn wird ausgetippt, um alles zu integrieren. Dann fragen wir weiter, bis der Körper sagt: Jetzt reicht es.

Das Schöne ist, wir müssen uns das alles  nicht merken und wir müssen es auch nicht verstehen. Der Körper macht es von ganz allein. Hauptsache, es funktioniert. Das Leben wird leichter, wenn wir uns von überholten Konzepten lösen.  In der Einheit von Herzgehirn, Bauchgehirn und über den Vagus zum Kopfgehirn und in tiefem Gewahrsein verfügen wir über soviel Wissen und Weisheit! Mit dieser Arbeit kann sich der wahre Kern des Menschen herauskristallisieren, wir können Dinge loslassen … Rollen, Identitäten und vielleicht auch Übernommenes von den Ahnen.

Wie arbeitest du mit Tieren?

Bei Tieren ist es sehr ähnlich wie auch bei dem Menschen, allerdings ist es nicht nötig das Tier zu berühren. Auch so wie eine Formel, die die Grundlage der Symptome bildet. Die Symptomatik verändert sich, wenn wir die Ursache behandelt haben. Zum Beispiel: Ein Hund bellt und bellt…Dann haben wir ein Thema, das mitgebracht wurde, eben das Bellen und dann mache ich es genauso wie beim Menschen. Ich bin still, höre zu und lasse mich durch das Tier führen.

Hast du ein Beispiel dafür?

Neulich bei einer Pferdeherde. Es ging um ein bestimmtes Pferd, das balanciert werden sollte. Doch statt des kranken Pferdes kam die Leitstute zu mir. ‚Nein, nein‘ sagte ich, aber sie ließ nicht locker. Die hatte ganz klar Priorität. Also habe ich sie balanciert, und danach kam das kranke Pferd zu mir und ließ sich behandeln.

Es wird Zeit, alte Konzepte loszulassen!

Woran litt es denn?

Es konnte nur ganz eingeschränkt laufen. Die Ursache war eine Vergiftung, keine aktive durch Köder oder ähnliches hervorgerufene, aber dennoch ganz eindeutige Vergiftungssymptome. Nach mehreren Sitzungen konnte es wieder geritten werden.

Danach hatte ich einen Fall von Mobbing unter Pferden.

Im Ernst?

Ja, eine kleine Ponystute stand mit einer Stute auf einer Weide, die beiden verstanden sich gut. Dann wurden zwei junge Pferde dazu gestellt und fortan wurde die Ponystute links liegen gelassen. Ich habe die Energie der Gruppe dann balanciert. Und dann kam ein magischer Moment. Die Ponystute stand allein in einer Ecke und mit einem Mal galoppierten die drei Pferde zu ihr hinüber und dann standen alle wieder beieinander. Harmonisch.

Musstest du die Tiere dafür auch tippen?

Das muss ich nicht direkt und stofflich machen, das geht auch energetisch. Ich glaube, dass manche Tiere auch mit einem belasteten Energiefeld zurechtkommen müssen. Denken wir an schwarze Katzen, die als Hexenbegleiter galten … Abrakadabra und dreimal schwarzer Kater… Da liegen schwarze Magie, Tod und Verfolgung im Feld.

Schwarze Kater sind ja häufig scheu und ich frage mich, ob das nicht mit diesem energetischen Erbe zusammenhängt.

Ja, absolut! Auch bei Wölfen. Wenn ich das sage, kommt gleich ein Haufen an Projektionen, die Menschen häufig haben… Aber man darf auch mal anders hinsehen. Aus den Projektionen aussteigen und schauen, was wirklich ist.

Wölfe sind soziale Wesen, verspielt, sorgen füreinander…Oder wir Frauen! Welche Projektionen lasten auf uns. Wie wir zu sein haben. Es wird Zeit, alte Konzepte beiseite zu stellen und uns zu öffnen für das, wer wir wirklich sind, welche Möglichkeiten der Mensch hat und wofür wir wirklich hier sind.

Der letzte Satz berührt mich, etwas löst sich tief in mir.

Tanja liest es in meinen Augen und ohne großes Brimborium komme ich in den Genuss einer BodyTalk-Sitzung, in der ich erleben darf, wie Tanja dem, was sich da zeigte, auf die Spur kommt. Sehr intensiv, sehr bewegend und sehr, sehr befreiend.

Was für ein Geschenk! DANKE!!! 

Tanja Krautwurm ist am besten über Handy zu erreichen: 0151 – 28 74 21 09